Dank eines aufmerksamen Hausmeisters wurde im Künzelsauer Ortsteil Taläcker dieses kleine Katerchen gerettet. Was er zuvor erleiden musste können wir nur erahnen. Fest steht, dass er grausam misshandelt wurde: davon zeugen mehrere großflächige Wunden, sowie ein angebrochener Halswirbel. Doch damit nicht genug. Das verletzte Katerchen wurde in einen Stoffbeutel gesteckt, zugebunden und in den Lichtschacht einer Tiefgarage geworfen. Das Tier hatte keine Chance, sich selbst zu befreien.

Wie lange er dort liegen musste kann niemand sagen. Die Rettung kam in letzter Minute. Als der Hausmeister das Häufchen Elend aus der Tasche befreite, war das Tier völlig entkräftet: es konnte nicht mehr stehen und den Kopf nicht mehr halten - aber, o Wunder, er war so dankbar, dass er sofort anfing zu schnurren !! Der Mann alamierte den Tierschutzverein übers Notruftelefon. Das Katerchen wurde direkt zu einem Tierarzt überwiesen. Die Verletzungen hatten sich infiziert und hohes Fieber ausgelöst. Das tapfere Katerchen musste einige Tage stationär behandelt werden mit Infusionen und hoch dosierten Antibiotika.

Zum Schluss die gute Nachricht: es geht ihm jetzt schon viel besser, er ist in einer privaten Pflegestelle untergebracht, schnurrt, frisst spielt und schläft viel. Die Halskrause muss er leider noch einige Zeit tragen, weil er die leicht zugänglichen Wunden sonst stets abschlecken will. Mitte Februar darf er in ein richtiges Zuhause bei lieben Menschen einziehen.

Vielen Dank an die vielen Tierfreunde für die zahlreichen Namensvorschläge. Wir haben uns für PAN TAU entschieden.

Vielen Dank auch für die vielen kleinen und großen Spenden. Wir sind überwältigt. Die Anteilnahme ist enorm und wir danken für die Unterstützung, die uns auch moralisch anspornt !
Die Polizei Künzelsau ermittelt inzwischen in dem Fall ...