Hawai-Spieße? mit Ananas und Zitronenthymian, Auberginen-Zucchini-Rollmöpse?, marinierte Seitansteaks oder Grill-Bananen? mit Curry-Sauce? zum Dessert – das Rezeptportal culinaria-vegan will Appetit auf Alternativen machen und zeigt auch gleich wie es geht. Für diejenigen, die keine Zeit für Zubereitung mitbringen, serviert der Bundesverband mit seinem Portal auch Informationen über fertige Alternativen. Denn vegetarische Würstchen, Steaks, Burger oder fertige Grillmischungen werden mittlerweile auch in Supermärkten, Reformhäusern, Bioläden und über Internet-Shops? angeboten. Einige Versand-Anbieter? sind verlinkt.

Der Verband weist darauf hin, dass ein Umdenken in der Ernährung aus ökologischen und ethischen Gründen notwendig ist. Allein in Deutschland werden jährlich über 332 Millionen Masthühner, 43 Millionen Schweine, 3,8 Millionen Rinder und 420.000 Kälber für unsere Ernährung getötet. Gehalten werden die meisten Tiere in industriell geprägten Mastanlagen. Masthühner sowie Puten werden auf kleinste Bodenflächen zusammengedrängt; Herz-Kreislauferkrankungen? und schmerzhafte Skelett-Deformationen? sind an der Tagesordnung, entsprechend hohe Todesraten einkalkuliert. Schweine werden in Großbetriebe mit bis zu 60.000 Tieren gesperrt. Diese beengte unnatürliche Haltung ohne artgemäßes Sozialleben und Beschäftigung führt u.a. zu Gelenk- und Muskelkrankheiten, Kreislaufschwäche und Verhaltensstörungen. Männliche Ferkel werden immer noch legal ohne jede Betäubung kastriert. Der Transport zum Schlachthof findet häufig unter katastrophalen Bedingungen statt. In den hochmodernen Akkord-Schlachtfabriken? kommt es oft vor, dass die Tiere nur unzureichend betäubt werden. Das heißt: sie erleben den Tötungsschnitt und die anschließenden Stationen im Schlachtvorgang, wie z. B. das Abbrühen in heißem Wasser oder das Rupfen, bewusst mit.

Internetportal, Grillrezepte: www.culinaria-vegan.de